Vegane Fertiggerichte 2026: Lecker, gesund und schnell zubereitet

Vegane Fertiggerichte sind küchenfertige, rein pflanzliche Mahlzeiten aus Tiefkühlfach, Kühlregal, Dose oder Instantpackung. Fertig in 2 bis 10 Minuten. Das Angebot ist 2026 so breit geworden, dass Marken wie Frosta, followfood und Iglo Green Cuisine feste Regalplätze in praktisch jedem größeren Supermarkt belegen. Dazu kommen spezialisierte Bio- und Lieferanbieter. Dieser Ratgeber zeigt, welche veganen Fertiggerichte aktuell empfehlenswert sind, was der Öko-Test 2025 konkret zu Salzgehalt und Schadstoffen gefunden hat, und worauf du beim Einkauf achten solltest.

Was sind vegane Fertiggerichte?

Vegane Fertiggerichte sind küchenfertige Mahlzeiten ohne tierische Zutaten wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier oder Honig. Sie sind in Minuten fertig. Sie kommen in vier Grundformen in den Handel: als Tiefkühlgericht in der Pfanne oder Schale, als gekühltes Produkt aus dem Kühlregal mit kurzer Resthaltbarkeit, als lagerfähige Konserve oder als Instantgericht auf Basis von Nudeln, Reis oder Trockengemüse. Der Vorteil ist bei allen vier Formen gleich: eine vollwertige Mahlzeit ohne Kochaufwand. Egal ob als schnelles Mittagessen im Büro oder als Notfallreserve für stressige Abende.

  • Tiefkühlgerichte: Pfannengerichte, Currys, Bowls, meist mit langer Haltbarkeit
  • Kühlregal-Produkte: Suppen, Aufstriche, Fertigsalate mit kurzer Resthaltbarkeit
  • Konserven und Gläser: Eintöpfe, Chili sin Carne, Linsengerichte
  • Instantgerichte: Cup-Nudeln, Trockenreis-Mischungen, Instantsuppen

Was sagt der Öko-Test zu veganen Fertiggerichten?

21 vegane Fertiggerichte hat Öko-Test im Spezialheft “Vegetarisch und Vegan” 2025 geprüft. Mehr als zwei Drittel davon erhielten die Note “sehr gut” oder “gut”. Getestet wurden Chili sin Carne, Currys, Tiefkühl- und Instantgerichte im direkten Vergleich. Schadstoffe waren nur bei wenigen Produkten ein Thema. Ein anderes Problem zeigte sich dafür umso deutlicher.

Vier Kennzahlen aus dem Öko-Test 2025 zu veganen Fertiggerichten: Bewertung, Salzgehalt, Mineralöl und Chlorpropham
Die Öko-Test-Ausgabe 2025 zeigt: Die Qualität stimmt meist, aber der Salzgehalt bleibt der Schwachpunkt bei mehr als der Hälfte der getesteten Produkte. Quelle: eigene Darstellung nach Öko-Test 2025

Der Salzgehalt war der klarste Schwachpunkt im Test. Bei 11 der 21 Produkte lieferte bereits eine einzige Portion mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge an Salz. Ein Produkt überschritt sogar die volle Tagesempfehlung von sechs Gramm. Zusätzlich wurden vier Produkte wegen Mineralölbestandteilen (MOSH/POSH) abgewertet, davon drei Instantgerichte. Bei zwei Produkten wies Öko-Test zudem Chlorpropham nach, ein Keimhemmungsmittel mit Krebsverdacht.

  • Über zwei Drittel der 21 getesteten Produkte: “sehr gut” oder “gut”
  • 11 von 21 Produkten: mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge Salz pro Portion
  • 4 Produkte, davon 3 Instantgerichte: Abwertung wegen MOSH/POSH-Mineralölbestandteilen
  • 2 Produkte: Nachweis von Chlorpropham

Für die Praxis bedeutet das: Vegane Fertiggerichte sind kein Freifahrtschein für unbegrenzten Konsum, auch wenn sie pflanzlich sind. Ein Blick auf die Nährwerttabelle lohnt sich trotzdem. Besonders auf den Salzgehalt, genau wie bei jedem anderen verarbeiteten Lebensmittel.

Die besten veganen Fertiggerichte aus dem Supermarkt

Fünf Marken tauchen 2026 in praktisch jedem Vergleich für vegane Fertiggerichte auf: Frosta, followfood, Iglo Green Cuisine, Löwenanteil sowie Veganz und Alnatura. Die Preis- und Kalorienangaben unten sind bewusst als Richtwerte formuliert. Sortimente und Rezepturen ändern sich regelmäßig.

Frosta

Frosta gehört zu den bekanntesten Tiefkühlmarken für vegane Fertiggerichte. Kein Zusatzstoff-Wirrwarr. Die Marke wirbt mit ihrem “Reinheitsgebot”: keine zugesetzten Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Aromen, auch nicht solche, die laut Gesetz nicht deklariert werden müssten. Das vegane Sortiment reicht von Bio Gelbem Curry über Chili con Quinoa bis zu den Nom Nom Noodles im Wok-Style und deckt damit asiatische wie mediterrane Geschmacksrichtungen ab. Der Fleischersatz in Gerichten wie dem veganen Hühner Frikassee besteht aus Erbsenprotein, Erbsenfasern, Wasser, Salz, Sonnenblumenöl und Kartoffelstärke, Milchersatz kommt in einigen Rezepten über Haferschmand ins Spiel. Die veganen Produkte tragen das V-Label.

Startseite von Frosta mit veganen Fertiggerichten
Die Frosta-Website zeigt das vegane Sortiment der Marke mit ihrem Reinheitsgebot-Versprechen. Quelle: frosta.de
Attribut Wert
Preis pro Packung ca. 3 bis 4 Euro
Kalorien pro Packung ca. 350 bis 450 kcal
Diät-Optionen vegan, teilweise bio
Kühl oder TK tiefgekühlt
Verfügbarkeit Supermarkt, Discounter, Onlineshop
Bewertung im Öko-Test-Sammelurteil überwiegend gut bis sehr gut

Zum Anbieter: Frosta →

followfood

followfood setzt bei seinen veganen Fertiggerichten auf Bio-Zutaten. Das Sortiment ist bewusst klein und wechselt regelmäßig, von cremigen Suppen wie der Bio Kürbis Suppe oder Bio Süßkartoffel Suppe bis zu Bio Teriyaki Noodles. Erhältlich ist die Marke unter anderem bei Denn’s, Alnatura, Rewe, Edeka, tegut und dm. Damit zählt sie zu den am breitesten verfügbaren Bio-Marken in diesem Segment.

Startseite von followfood mit veganen Bio-Fertiggerichten
followfood positioniert sein veganes Sortiment klar auf Bio-Zutaten und Transparenz. Quelle: followfood.de
Attribut Wert
Preis pro Packung ca. 2,50 bis 4 Euro
Kalorien pro Packung ca. 150 bis 350 kcal, je nach Produkt
Diät-Optionen vegan, bio
Kühl oder TK je nach Produkt gekühlt oder tiefgekühlt
Verfügbarkeit Bio-Supermarkt, Rewe, Edeka, tegut, dm
Bewertung auf Anfrage, keine separate Einzelbewertung im aktuellen Öko-Test verfügbar

Zum Anbieter: followfood →

Iglo Green Cuisine

Iglo hat mit Green Cuisine eine eigene pflanzliche Produktlinie aufgebaut. Sie reicht von veganen Fisch- und Fleischalternativen bis zu einzelnen Fertiggerichten. Öko-Test hat innerhalb dieser Linie die veganen “Fischstäbchen”-Alternativen positiv bewertet, ein Hinweis darauf, dass Iglo bei Rezeptur und Zusatzstoffen solide abschneidet.

Attribut Wert
Preis pro Packung ca. 3 bis 4,50 Euro
Kalorien pro Packung ca. 300 bis 400 kcal
Diät-Optionen vegan
Kühl oder TK tiefgekühlt
Verfügbarkeit nahezu flächendeckend im Supermarkt und Discounter
Bewertung Teilprodukte der Green-Cuisine-Linie von Öko-Test gut bewertet

Zum Anbieter: Iglo Green Cuisine →

Löwenanteil

Löwenanteil positioniert sich anders als die klassischen Supermarktmarken. Kein Regal, kein Discounter. Die veganen Bio-Fertiggerichte werden direkt online vertrieben, oft im Abo-Modell, und richten sich explizit an Menschen mit aktivem Lebensstil. Anders als eine klassische Kochbox ist jedes Gericht bereits fertig zubereitet und in rund 3 Minuten in der Mikrowelle warm, nicht erst aus vorportionierten Zutaten zusammengekocht. Der Fokus liegt auf hohem Proteingehalt und Bio-Zutaten, entwickelt nach eigenen Angaben von einem Bio-Spitzenkoch.

Attribut Wert
Preis pro Gericht 9,99 Euro, im Sparabo 8,99 Euro
Zubereitungszeit ca. 3 Minuten in der Mikrowelle
Diät-Optionen vegan, bio, proteinreich
Kühl oder TK gekühlt, per Sparabo geliefert
Verfügbarkeit ausschließlich Online-Shop
Bewertung auf Anfrage, keine unabhängige Testbewertung verfügbar

Zum Anbieter: Löwenanteil →

Veganz und Alnatura

Neben den reinen Fertiggericht-Spezialisten lohnt sich ein Blick auf dedizierte Vegan-Marken und Bio-Eigenmarken. Veganz ist eine der bekanntesten deutschen Vegan-Marken und führt neben Ersatzprodukten auch Curry- und Bowl-Gerichte, erhältlich unter anderem bei Rewe, Kaufland und dm. Alnatura bringt als Bio-Supermarktkette eigene vegane Fertiggerichte ins Sortiment. Meist mit einfacherem Zutatenprofil.

Attribut Wert
Preis pro Packung ca. 3 bis 5 Euro
Kalorien pro Packung ca. 300 bis 450 kcal
Diät-Optionen vegan, bio (Alnatura durchgängig)
Kühl oder TK je nach Produkt gekühlt oder tiefgekühlt
Verfügbarkeit Rewe, Kaufland, dm, Alnatura-Filialen
Bewertung auf Anfrage, produktabhängig

Zum Anbieter: Veganz →

Zum Anbieter: Alnatura →

Balkendiagramm mit dem Preisvergleich von fünf veganen Fertiggericht-Marken
Mittlerer Packungspreis je Supermarktmarke bzw. Preis pro Gericht bei Löwenanteil, berechnet aus den Preisspannen oben. Löwenanteil liegt mit 9,99 Euro pro Gericht deutlich über dem Supermarktniveau. Quelle: eigene Darstellung

Eigenmarken vom Discounter und Supermarkt: TressBrüder, Du darfst und Co.

Neben den etablierten Marken bringen inzwischen auch Handelsketten eigene vegane Fertiggericht-Linien in die Regale, und einzelne kleinere Hersteller beliefern gleich mehrere Ketten auf einmal. Wer beim Einkaufen gezielt danach sucht, findet hier oft die günstigeren oder die neueren Optionen.

TressBrüder

TressBrüder stellt seit Herbst 2022 vegane Bio-Fertiggerichte in Zwiefalten auf der Schwäbischen Alb her, geführt von der Familie Tress, die ihren Hof bereits in den 1950er-Jahren auf Demeter-Standard umgestellt hat. Das Sortiment reicht vom Curry Typ Butter Chicken über Tikka Masala bis zur Protein Bowl Mexican Style, jeweils mit Naturreis in der 420-Gramm-Schale. Die Marke verzichtet bewusst auf Emulgatoren und Phosphate und bezieht ihr Soja regional vom Bodensee. Erhältlich ist TressBrüder unter anderem bei Rewe, Edeka, Alnatura, dm und tegut.

Attribut Wert
Preis pro Packung auf Anfrage, keine einheitliche Preisangabe der Marke
Packungsgröße 420 g
Diät-Optionen vegan, bio
Kühl oder TK gekühlt
Verfügbarkeit Rewe, Edeka, Alnatura, dm, tegut
Bewertung auf Anfrage, keine unabhängige Testbewertung verfügbar

Zum Anbieter: TressBrüder →

Du darfst

Du darfst gehört zur Flora Food Group, die aus dem früheren Unilever-Lebensmittelgeschäft hervorging, und vermarktet seit 1973 kalorienreduzierte Lebensmittel. Die vegane Linie ist neu im Sortiment und reicht von Chili sin Carne über Kichererbsencurry bis zu veganen Köttbullar, Frikassee und Teriyaki-Balls, jeweils ohne künstliche Zusatzstoffe und Aromen. Das Chili sin Carne kommt in einer Menüschale mit Reis, mit Fleischersatz auf Erbsenprotein-Basis und V-Label. Erhältlich ist die Marke unter anderem bei Edeka und Penny.

Attribut Wert
Preis pro Packung ca. 1,99 Euro (375 g, Chili sin Carne)
Diät-Optionen vegan
Kühl oder TK gekühlt
Verfügbarkeit Edeka, Penny
Bewertung auf Anfrage, keine unabhängige Testbewertung verfügbar

Zum Anbieter: Du darfst →

Handelsmarken: EDEKA, Rewe und Penny

Auch die Handelsketten selbst führen eigene vegane Fertiggericht-Linien. EDEKA bündelt sein veganes Sortiment unter MY VEGGIE, mit Bowls wie der Veggie Bowl Falafel & Edamame und fertigen Currys und Gyros-Gerichten in der Bio-Variante. Penny hat mit Food for Future eine komplett vegane Eigenmarke aufgebaut, die laut Hersteller inzwischen rund 140 Produkte umfasst und 2021 den Vegan Food Award von PETA erhielt, darunter auch Fertiggerichte wie Lasagne, Ramen-Nudeln und Teriyaki-Bällchen. Rewe führt vegane Fertigprodukte unter der günstigeren Eigenmarke ja!, etwa Frühlingsrollen mit Gemüse für rund 2,79 Euro pro Packung.

Zum Anbieter: EDEKA MY VEGGIE →

Zum Anbieter: Penny Food for Future →

Zum Anbieter: Rewe ja! →

Vegane Fertiggerichte als Lieferservice: Eine Alternative zum Supermarkt

Wer nicht extra einkaufen gehen möchte, findet inzwischen auch Lieferdienste, die vegane Fertiggerichte oder Kochboxen direkt nach Hause liefern. Manche Anbieter wie Factor haben einzelne vegane Gerichte im Programm. Meist aber nur als kleinen Teil eines größeren, nicht rein veganen Sortiments aus ketogenen, proteinreichen oder kalorienarmen Menüs. Wer durchgehend vegane Mahlzeiten per Abo möchte, ist mit einem spezialisierten Anbieter meist besser bedient.

Vegantastic (100 Prozent vegane Kochbox)

Vegantastic ist eine reine Kochbox ohne jegliche tierische Zutaten und damit die konsequenteste Alternative zum Supermarktregal. Statt fertig gegarter Gerichte kommen vorportionierte Zutaten mit Rezept ins Haus. Das kostet etwas mehr Zeit als eine Tiefkühlpfanne, liefert dafür aber frischere Ergebnisse.

Startseite der veganen Kochbox Vegantastic
Vegantastic liefert vorportionierte, rein vegane Kochbox-Zutaten direkt nach Hause. Quelle: vegantastic.de
  • Preis pro Portion: ab ca. 9,99 Euro
  • Umfang: 3 Gerichte für 2 oder 4 Personen pro Lieferung
  • Diät-Optionen: durchgehend vegan, bio
  • Kühl oder TK: gekühlte Zutaten per Kochbox-Lieferung, kein Fertiggericht im engeren Sinn
  • Verfügbarkeit: Online-Bestellung mit flexiblem Abo
  • Bewertung: 2,5 von 5 laut interner Auswertung, Versandkosten aktuell nicht erhoben

Zum Anbieter: Vegantastic →

Auch klassische Kochboxen wie Marley Spoon bieten inzwischen einzelne vegane Menülinien an, allerdings als Teil eines gemischten Sortiments und nicht als durchgehend veganes Konzept wie bei Vegantastic. Ein Hinweis vorab: Der früher verbreitete Anbieter Dinnerly ist in Deutschland eingestellt. Er wird hier bewusst nicht als aktive Option geführt, auch wenn er in älteren Vergleichen noch auftaucht.

Tiefkühl, Kühlregal, Dose oder Instant: Welche Form passt zu dir?

Vier Formate veganer Fertiggerichte und ihre jeweilige Zubereitungszeit
Zubereitungszeit der vier Grundformen im Vergleich. Tiefkühl und Dose eignen sich am besten für die Vorratshaltung. Quelle: eigene Darstellung

Tiefkühl und Dose passen am besten zu dir, wenn du einen Vorrat für spontane Tage anlegen willst, Kühlregal und Instant eignen sich eher für den sofortigen Verzehr. Die vier Grundformen veganer Fertiggerichte unterscheiden sich vor allem in Haltbarkeit und Zubereitungszeit, das entscheidet, wie gut sie sich als Vorrat eignen.

Format Haltbarkeit Zubereitungszeit Typischer Einsatz
Tiefkühl mehrere Monate ca. 5 bis 10 Minuten Vorratshaltung, spontanes Kochen
Kühlregal wenige Tage bis Wochen ca. 2 bis 5 Minuten frischer Geschmack, kurzfristiger Verzehr
Dose oder Glas mehrere Monate bis Jahre ca. 3 bis 5 Minuten Notvorrat, lange Lagerung
Instant mehrere Monate ca. 3 bis 5 Minuten Büro, Reise, minimaler Aufwand

Für die tägliche Vorratshaltung eignen sich Tiefkühlgerichte am besten. Lange haltbar, trotzdem frisch im Geschmack. Konserven und Instantgerichte punkten dort, wo kein Gefrierfach zur Verfügung steht, etwa im Büro. Kühlregal-Produkte lohnen sich vor allem, wenn sie innerhalb weniger Tage verbraucht werden.

Wie gesund sind vegane Fertiggerichte wirklich?

Bei 11 von 21 getesteten Produkten lieferte laut Öko-Test bereits eine Portion mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge Salz, unabhängig davon, ob das Gericht vegan war oder nicht. Vegan zu sein macht ein Fertiggericht also nicht automatisch zur gesündesten Wahl. Es schließt lediglich tierische Zutaten aus. Wer gezielt auf besonders ausgewogene Optionen achten möchte, findet in unserem Vergleich zu gesunden Fertiggerichten weiterführende Kriterien. Wer den Kohlenhydratanteil im Blick behalten will, wird im Beitrag zu Low-Carb-Fertiggerichten fündig.

Wer regelmäßig auf pflanzliche Fertigkost setzt, sollte außerdem die eigene Vitamin-B12-Versorgung im Blick behalten. B12 kommt in rein pflanzlichen Lebensmitteln praktisch nicht vor. Unser Beitrag zu veganem Protein hilft zusätzlich dabei, den Proteinbedarf auch ohne tierische Zutaten zu decken. Wer vegane Fertiggerichte regelmäßig isst, kann außerdem mit ein paar einfachen Anpassungen gegensteuern:

  • Ergänze frisches Gemüse oder einen Salat, um Ballaststoffe und Vitamine nachzuliefern
  • Vergleiche den Salzgehalt auf der Verpackung und bevorzuge Produkte mit niedrigeren Werten
  • Wechsle zwischen Marken und Formaten, um nicht dauerhaft auf ein einzelnes Rezeptur-Profil angewiesen zu sein
  • Nutze Fertiggerichte als Ergänzung, nicht als alleinige Ernährungsgrundlage

Worauf beim Kauf achten? Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick

Bevor ein veganes Fertiggericht im Einkaufswagen landet, lohnt sich ein kurzer Blick auf folgende Punkte:

  • Zutatenliste prüfen: enthält das Produkt versteckte tierische Zusätze wie Gelatine oder Milchpulver?
  • Auf ein anerkanntes Vegan-Siegel achten, das gibt zusätzliche Sicherheit bei unklaren Zutaten
  • Salzgehalt und Nährwerttabelle vergleichen, besonders bei Instantgerichten und Konserven
  • Verpackungsgröße und Portionsanzahl mit dem tatsächlichen Bedarf abgleichen
  • Bei Online-Bestellungen die Versandkosten und Mindestbestellwerte im Blick behalten

Vegane Fertiggerichte aufwerten: Einfache Tipps für mehr Geschmack

Mit wenig Aufwand lässt sich fast jedes vegane Fertiggericht spürbar verbessern. Ein paar Handgriffe genügen:

  • Frische Kräuter wie Koriander, Petersilie oder Basilikum kurz vor dem Servieren untermischen
  • Hefeflocken darüberstreuen: Sie schmecken nussig-käsig und passen besonders gut zu Nudel-, Reis- und Bowl-Gerichten
  • Einen Teelöffel Sojasauce oder Misopaste einrühren, das gibt Currys, Suppen und Eintöpfen sofort mehr Würze
  • Etwas Tomatenmark kurz mitanrösten, das sorgt für zusätzliche Röstaromen
  • Einen Spritzer Zitronen- oder Limettensaft über das fertige Gericht geben, um die Säure und Frische zu heben
  • Geröstete Zwiebeln oder gehackte Nüsse für zusätzlichen Crunch darüberstreuen

Häufig gestellte Fragen zu veganen Fertiggerichten

Welche Fertiggerichte sind vegan?

Reine Gemüsesuppen, -eintöpfe und viele Curry- oder Bowl-Gerichte sind in der Regel vegan. Im Zweifel hilft ein Blick auf die Zutatenliste, ob sie Milchzucker, Gelatine oder andere tierische Zusätze enthält. Ein anerkanntes Vegan-Siegel schafft zusätzliche Klarheit.

Ist veganes Fertigessen gesund?

Veganes Fertigessen ist grundsätzlich gesund, aber mit Einschränkungen beim Salzgehalt. Öko-Test hat bei 11 von 21 getesteten Produkten einen hohen Salzgehalt festgestellt. Wer regelmäßig vegane Fertiggerichte isst, sollte auf die Nährwertangaben achten und sie mit frischen Zutaten ergänzen, statt sie zur alleinigen Ernährungsgrundlage zu machen.

Wie lange sind vegane Fertiggerichte haltbar?

Tiefkühlgerichte und Konserven halten sich meist mehrere Monate bis Jahre, Instantgerichte ähnlich lange. Produkte aus dem Kühlregal sind dagegen nur wenige Tage bis wenige Wochen haltbar. Zeitnah verbrauchen lohnt sich.

Sind vegane Fertiggerichte teurer als normale?

Bei Supermarktmarken wie Frosta, followfood oder Iglo Green Cuisine liegt der Preis meist im selben Rahmen wie bei vergleichbaren nicht-veganen Fertiggerichten, üblicherweise zwischen 3 und 5 Euro pro Packung. Discounter-Eigenmarken wie Penny Food for Future oder Rewe ja! liegen oft noch darunter. Spezialisierte Bio-Anbieter wie Löwenanteil mit 9,99 Euro pro Gericht oder die Kochbox Vegantastic ab 9,99 Euro pro Portion liegen dagegen deutlich über dem Supermarktniveau.

Fazit: Lohnen sich vegane Fertiggerichte im Alltag?

Vegane Fertiggerichte haben sich vom Nischenprodukt zur festen Größe im Supermarktregal entwickelt, mit Marken wie Frosta, followfood und Iglo Green Cuisine als solider Basis für den Alltag. Dazu kommen mit TressBrüder und Du darfst zwei neuere Anbieter sowie die Eigenmarken EDEKA MY VEGGIE, Penny Food for Future und Rewe ja!, die das Angebot günstiger und vielfältiger machen. Der Öko-Test zeigt: Die Qualität stimmt überwiegend, solange der Salzgehalt im Blick bleibt. Wer eine konsequent vegane Lieferoption ohne Supermarktbesuch sucht, findet mit Anbietern wie Löwenanteil oder Vegantastic eine sinnvolle Ergänzung. Für den täglichen Bedarf lohnt sich vor allem ein Mix aus verschiedenen Formaten und Marken, ergänzt um frisches Gemüse und einen Blick auf die Nährwerttabelle.

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