Lisa Benz

Geschäftsführerin und Gründerin

Lisa Benz ist Gründerin und Geschäftsführerin von RemoteCanteen, einer Marke der LBC Food UG. Lisa Benz liebt es, neue Rezepte auszuprobieren und Innovationen im Food-Bereich zu testen.
Lisa Benz

Geschäftsführerin und Gründerin

Lisa Benz ist Gründerin und Geschäftsführerin von RemoteCanteen, einer Marke der LBC Food UG. Lisa Benz liebt es, neue Rezepte auszuprobieren und Innovationen im Food-Bereich zu testen.

Saftkur: Vergleich, Anbieter, Wirkung, Erfahrungen (2026)

Foto des Autors

Lisa Benz

Gründerin von RemoteCanteen

Zuletzt aktualisiert: 15.05.2026

Eine Saftkur ersetzt für drei bis sieben Tage alle festen Mahlzeiten durch kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte. Das Prinzip ist denkbar einfach. Wir haben die sieben bekanntesten deutschen Anbieter verglichen und zeigen dir, welche Saftkur zu deinen Zielen passt. 

Der Vergleich der besten Saftkuren

LiveFresh Logo

LiveFresh

5
subaccount zwischen 80,62 und 181,46 €
Zum Anbieter
Pressbar Logo

Pressbar

3.5
subaccount zwischen 68,40 und 159,60 €
Zum Anbieter
The Frank Juice Logo

The Frank Juice

4
subaccount zwischen 29 und 184 €
Zum Anbieter
Kale & Me Logo

Kale & Me

4.3
subaccount zwischen 84 und 190 €
Zum Anbieter
Daluma Logo

Daluma

3.8
subaccount zwischen 84 und 190 €
Zum Anbieter

Was ist Saftfasten (und warum kann es sich lohnen)?

Beim Saftfasten nimmst du über mehrere Tage ausschließlich rohe Obst- und Gemüsesäfte zu dir. Feste Nahrung entfällt komplett. Pro Tag werden in der Regel sechs Säfte im Zwei-Stunden-Abstand getrunken, dazu 2 bis 3 Liter Wasser oder Kräutertee. Die Tageskalorien liegen je nach Anbieter und Programm zwischen 650 und 950 kcal. 

Viele Menschen nutzen eine Saftkur als Reset: Alte Essgewohnheiten unterbrechen, das Hunger- und Sättigungsgefühl neu kalibrieren, oder einfach bewusster essen lernen. Wissenschaftlich belegt ist das Detox-Versprechen nicht. Der Gewichtsverlust während einer Saftkur entsteht hauptsächlich durch die reduzierte Kalorienzufuhr. 

Kinder, Jugendliche, Schwangere und Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten auf eine Saftkur verzichten oder vorher ärztlichen Rat einholen. 

Keine Zeit zum Lesen? Sieh dir einfach unsere Video-Zusammenfassung an:

Wie funktioniert eine Saftkur?

Der Tagesablauf ist bei den meisten Anbietern ähnlich: sechs Säfte à 250 bis 330 ml, alle zwei Stunden verteilt zwischen morgens und abends. Dazu so viel stilles Wasser und Kräutertee wie nötig. Kaffee, Alkohol und feste Nahrung sind während der Kur tabu. Anfänger starten mit drei Tagen. Fünf oder sieben Tage sind für Erfahrene gedacht. Länger als sieben Tage empfehlen seriöse Anbieter nicht. 

Vorbereitung (2 bis 3 Tage vorher): Koffein, Alkohol, Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel schrittweise reduzieren. Wer direkt aufhört, riskiert stärkere Entzugserscheinungen während der Kur. 

Mögliche Nebenwirkungen: Leichte Kopfschmerzen und ein erhöhtes Kältegefühl in den ersten ein bis zwei Tagen sind normal, meist als Reaktion auf den Koffeinentzug oder Elektrolytverschiebungen. Ausreichend Wasser trinken und körperliche Schonung helfen. 

Nachbereitung (erste Woche danach): Mit leichten Lebensmitteln einsteigen, zum Beispiel Äpfeln oder gedünstetem Gemüse, und die normale Ernährung schrittweise innerhalb einer Woche wieder aufnehmen. Wer das überspringt, kann sich schnell unwohl fühlen. 

Bei welchen Anbietern kannst du eine Saftkur kaufen?

Die Säfte selbst herzustellen kostet Zeit und einen guten Entsafter. Die folgenden Anbieter liefern fertige Saftkuren direkt nach Hause, jeweils kaltgepresst und mit einer Tagesanleitung. 

LiveFresh

LiveFresh ist eine der meistgekauften Saftkuren in Deutschland. Pro Tag gibt es sieben Säfte und drei Shots, die von Ernährungswissenschaftlerin Dr. Ulrike Fischer entwickelt wurden. Die Tageskalorien liegen bei rund 743 kcal. Alle Säfte sind kaltgepresst, die Flaschen aus recyceltem PET mit Pfand. Im Lieferumfang sind ein 30-seitiger Guide für Vor- und Nachbereitung sowie eine App-Begleitung enthalten. 

Preis: ab 83,95 € (3 Tage)

Saftkur-Arten: 3, 5 und 7 Tage

LiveFresh testen

Pressbar

Pressbar ist seit 2013 am Markt, inzwischen unter dem Dach von Bergblut. Pro Flasche werden bis zu einem Kilogramm Obst und Gemüse kaltgepresst verarbeitet, was die Säfte besonders nährstoffreich macht. Keine Farbstoffe, keine Aromen, haltbar durch HPP (Hochdruckverfahren). Kein App-Begleiter, kein Guide. Nur Saft. 

Preis: ab 84 € (3 Tage)

Saftkur-Arten: 3, 5 und 7 Tage

Pressbar testen

frank

frank bietet als einziger Anbieter drei Intensitätsstufen an: Starter (934 kcal/Tag, mehr Fruchtsäfte), Medium (799 kcal/Tag, ausgeglichen) und Pro (680 kcal/Tag, gemüselastig). Pro Tag gibt es sechs Säfte à 330 ml und einen Bio-Ingwer-Shot. Kaltgepresst, HPP-haltbar gemacht, seit 2014 auf dem Markt. Die Kur ist auch für einen einzigen Tag buchbar, was sie als Einstieg oder Schnuppertag interessant macht. 

Preis: ab 89 € (3 Tage)

Saftkur-Arten: 1, 3, 5 und 7 Tage

The Frank Juice testen

Kale & Me

Bei Kale & Me wählst du neben der Dauer auch die Zusammensetzung: Klassik (mehr Fruchtsäfte), Gemüse (zu 80 Prozent Gemüse, weniger süß) oder Kombi aus beiden. Sechs Säfte pro Tag, kaltgepresst und per HPP haltbar gemacht, kein zugesetzter Zucker. Die Kuren wurden mit ärztlich geprüften Fastenbegleitern entwickelt, die während der Kur erreichbar sind. Gute Wahl für alle, die Abwechslung und begleitende Unterstützung wollen. 

Preis: ab 83,90 € (3 Tage)

Saftkur-Arten: 3, 5 und 7 Tage

Kale & Me testen

Daluma

Daluma positioniert sich als Rundum-Reset. Im Paket sind neben bio-zertifizierten, kaltgepressten Säften auch aktive Kombuchas, ein Ingwer-Shot und eine Hautpflege-Maske enthalten. Hinzu kommt ein KI-gestützter Gesundheitscoach und ein Nahrungsergänzungs-Programm für die Nachbereitung. Die Verpackung besteht aus biologisch abbaubarem PLA-Material. Daluma ist die teuerste Option im Vergleich, bietet dafür aber eindeutig das umfangreichste Begleitsystem. 

Preis: ab 99,95 € (3 Tage)

Saftkur-Arten: 3, 5 und 7 Tage

Daluma testen

Vom Achterhof: Saftzeit

Vom Achterhof Saftzeit Saftkur Website

Die Saftzeit von Vom Achterhof ist die günstigste Bio-Saftkur im Vergleich und aktuell Vergleichssieger auf vergleich.org. Sechs Glasflaschen pro Tag, bio-zertifiziert, vegan, ohne Zuckerzusatz. Die Saftkur ist flexibel buchbar: von einem einzelnen Tag bis zu sieben Tagen. Wer Wert auf nachhaltige Verpackung legt und kein großes Budget hat, ist hier gut aufgehoben. Über 400 Kundenbewertungen sprechen auf jeden Fall für eine zuverlässige Qualität. 

Preis: ab 26,95 € pro Tag (1-Tages-Paket); ca. 74 € für 3 Tage

Saftkur-Arten: 1 bis 7 Tage

Kloster Kitchen

Kloster Kitchen Saftkur Website

Kloster Kitchen kombiniert Klosterküchen-Tradition mit moderner Herstellung. Klar setzt das Markenkonzept auf Herkunft und Handwerk. Alle Saftkuren sind bio-zertifiziert, jede Lieferung enthält zusätzliche Ingwer-Shots. Das Sortiment reicht von einem bis zu sieben Tagen, also für kurze Testläufe genauso geeignet wie für längere Fastenerfahrung. Die 3-Tage-Saftkur liegt preislich auf dem Niveau von LiveFresh und frank, die 5-Tage-Saftkur kostet ab 119 €. 

Preis: ca. 89,90 € (3 Tage), ca. 119 € (5 Tage)

Saftkur-Arten: 1, 3, 5 und 7 Tage

Worauf solltest du bei der Wahl des passenden Saftkur-Anbieters achten?

Nicht jede Saftkur passt zu jedem Ziel. Diese acht Kriterien helfen bei der Entscheidung:

  • Kaltgepresst oder zentrifugiert: Kaltgepresste Säfte bewahren mehr Vitamine und Enzyme als hitzeverarbeitete. Alle Anbieter im Vergleich arbeiten mit dem Kaltpressverfahren.
  • HPP-Haltbarmachung: Das Hochdruckverfahren macht Säfte ohne Wärme haltbar und erhält gleichzeitig den frischen Geschmack. Pressbar, frank, Kale & Me und Daluma nutzen HPP.
  • Bio-Zertifizierung: Vom Achterhof, Kloster Kitchen und Daluma sind bio-zertifiziert. Bei LiveFresh und frank ist das nicht der Fall, aber beide arbeiten mit regionalen Zutaten.
  • Kalorien pro Tag: Zwischen 650 und 950 kcal je nach Anbieter und Intensitätsstufe. Wer Anfänger ist, wählt eher ein kalorienreicheres Programm (800 kcal aufwärts). Ein niedriger Wert macht die Kur anspruchsvoller.
  • Dauer: Drei Tage sind ideal als erster Versuch. Fünf bis sieben Tage eignen sich für Erfahrene, die einen echten Ernährungs-Reset anstreben.
  • Glasflaschen vs. PET: Vom Achterhof liefert in Glasflaschen, die anderen nutzen PET mit Pfandsystem oder Einwegverpackung. Glas ist nachhaltiger, aber schwerer zu versenden.
  • Vegane und allergenfreie Zusammensetzung: Alle Anbieter im Vergleich sind vegan und frei von typischen Allergenen. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten lohnt ein Blick auf die genauen Zutaten.
  • Begleit-Material: LiveFresh liefert eine App und 30-seitigen Guide. Kale & Me bietet ärztlich geprüfte Fastenbegleiter. Daluma hat einen KI-Coach. Pressbar und Vom Achterhof kommen ohne extra Begleitung aus.

Häufig gestellte Fragen und Antworten über Saftkuren

  • Welche die beste Saftkur ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Jeder Mensch und Körper hat individuelle Ansprüche, welche bei der Saftkur berücksichtigt werden sollten. 

    Gerade Anfänger sollte sich bei einer Saftkur nicht verausgaben und fürs Erste nur eine kurze Dauer zwischen einem und drei Tagen wählen. Bei der Wahl der Saftkur sollten die persönlichen Ansprüche berücksichtigt werden.

  • Saftkuren werden oft als Mittel zur schnellen Gewichtsabnahme angepriesen, und es stimmt auch, dass man während dieser Zeit wahrscheinlich eine Abnahme auf der Waage feststellen wird.

    Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass ein großer Teil dieses Gewichtsverlustes auf Wasserverlust zurückzuführen ist und dass er auf lange Sicht nicht nachhaltig ist.

    Wenn man dauerhafte Ergebnisse erzielen will, ist es besser, sich auf gesunde Entscheidungen im Alltag zu konzentrieren, anstatt Modeerscheinungen wie Saftkuren auszuprobieren.

  • Eine Saftkur ist eine vielversprechende Möglichkeit, den Körper zu entgiften und die Heilung zu fördern. Es ist jedoch wichtig, vor Beginn einer Saftkur einen Arzt zu konsultieren, da manche Menschen dafür nicht geeignet sind.

    Saftkuren sind im Allgemeinen für gesunde Erwachsene sicher. Schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche und Personen, die Medikamente einnehmen, sollten jedoch mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie eine Saftkur beginnen, da dies mit Risiken verbunden sein kann.

Fazit

Wer zum ersten Mal mit einer Saftkur starten möchte, ist mit der 3-Tage-Saftkur von LiveFresh oder Kale & Me gut beraten: solide Begleitung, gute Qualität, fairer Preis. Wer ein knappes Budget hat, findet bei Vom Achterhof die beste Bio-Kur für das Geld. frank ist die erste Wahl für alle, die die Intensität selbst bestimmen wollen. Und wer mehr als Säfte erwartet, also digitale Begleitung, Kombucha und Hautpflege in einem Paket, findet bei Daluma das vollständigste Angebot im Vergleich. 

Weitere Artikel zum Thema Saftkur:

Beliebte Anbieter für Saftkuren

Mehr zur Autor/in:

Foto des Autors

Lisa Benz

Gründerin von RemoteCanteen

Lisa Benz ist Gründerin und Geschäftsführerin von RemoteCanteen, einer Marke der LBC Food UG. Lisa Benz liebt es, neue Rezepte auszuprobieren und Innovationen im Food-Bereich zu testen.