Saftkur – So gelingt das Saftfasten (inkl. Vergleich)

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Saftkuren sind mittlerweile zum Trend geworden. Immer mehr Personen wollen ihren Körper mithilfe einer Saftkur etwas Gutes tun. Wir zeigen dir, wie die Saftkur gelingt. 

Was ist Saftfasten (und warum kann es sich lohnen)?

Die meisten Menschen denken beim Fasten daran, eine bestimmte Zeit lang auf Nahrung zu verzichten. Saftfasten ist jedoch eine Form des Fastens, bei der über einen bestimmten Zeitraum nur Obst- und Gemüsesäfte getrunken werden. 

Saftfasten kann unterschiedlich lange dauern, in der Regel aber 3–10 Tage. Es gibt eine Reihe von Gründen, warum sich Menschen für das Saftfasten entscheiden. Für manche ist es eine Möglichkeit, den Körper zu entgiften und das Verdauungssystem wieder in Gang zu bringen. 

Für andere ist es eine Möglichkeit, mit gesunden Essgewohnheiten zu beginnen oder sich von einer ungesunden Beziehung zum Essen zu befreien. Und wieder andere genießen einfach die Erfahrung, frische, köstliche Säfte zu trinken und dabei auf ihren Gesamtkonsum zu achten. 

Aus welchem Grund auch immer, Saftfasten kann eine starke Erfahrung sein. Wenn du eine Saftfastenkur in Erwägung ziehst, solltest du dich vorab gut informieren und herausfinden, ob eine Saftkur das Richtige für dich ist. 

Was sagt die Medizin zu Saftkuren?

Es ist unbestritten, dass Saft reich an Nährstoffen und Antioxidantien ist, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Allerdings gibt es auch keine wissenschaftlichen Beweise für die Behauptung, dass Saft Krankheiten heilen kann oder dass eine Saftkur die Pfunde purzeln lässt. 

Die Wirkung einer Saftkur ist daher nicht wissenschaftlich belegt. Der Gewichtsverlust ist wahrscheinlich nur durch eine geringe Energiezufuhr gegeben. Die meisten Gesundheitsexperten sind sich einig, dass die beste Art, sich mit Nährstoffen zu versorgen, eine ausgewogene Ernährung darstellt. 

Vor allem Kinder, Jugendliche, Schwangere und Personen, die Medikamente einnehmen, sollten besser die Finger von einer Saftkur lassen. Dennoch kann eine Saftkur aber eine vielversprechende Möglichkeit sein, mehr Obst und Gemüse auf den Speiseplan zu bringen, sollte jedoch nicht als Ersatz für ganze Früchte und Gemüse verwendet werden. Aber auch Experten sind sich einig, dass eine Saftkur ein guter Start für die Änderung des Essverhaltens ist. 

Wenn die Voraussetzungen für eine Saftkur gegeben sind, kann sie auch problemlos durchgeführt werden. Wer dennoch auf Nummer sichergehen möchte, kann auch seinen behandelnden Arzt oder einen Ernährungsexperten um Rat fragen und mit ihm gemeinsam ein passendes Konzept ausarbeiten. 

Dabei sollten auf die individuellen körperlichen Ansprüche Rücksicht genommen werden. 

Wie funktioniert eine Saftkur?

Bei einer Saftkur wird ausschließlich über mehrere Tage verteilt rohes Obst und Gemüse in Form von Säften zu sich genommen. Sprich, auf feste Nahrung wird komplett verzichtet. Pro Tag werden circa sechs Säfte in Abstand von jeweils zwei Stunden verzehrt. 

Die einzelnen Säfte der Saftkur werden entweder frisch mit einem Entsafter hergestellt oder bei Anbietern gekauft. Die Dauer einer Saftkur kann zwischen drei, fünf und zehn Tagen variieren. 

Länger als zehn Tage sollte die Saftkur jedoch nicht durchgeführt werden. Gerade Anfänger sollten bei ihrer ersten Saftkur eine Dauer zwischen zwei und vier Tagen wählen, um den Körper nicht zu erschöpfen. 

Bei welchen Anbietern kannst du eine Saftkur kaufen?

Säfte für die Saftkur selbst herzustellen, kann aufwendig und zeitintensiv sein. Doch gerade im Alltag muss es oft schnell gehen. 

Angesichts dessen gibt es mittlerweile zahlreiche Hersteller, die Produkte für eine Saftkur anbieten und deinem Körper genau die Säfte bieten, die er benötigt. Wir haben diese und deren Service mal genauer unter die Lupe genommen.

LiveFresh

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Die Saftkuren von LiveFresh gibt es in drei Ausführungen für eine unterschiedliche Zeitspanne. Genauer gesagt ist die Saftkur für drei, fünf und zehn Tage erhältlich. Die Säfte werden in einem Zeitraum zwischen 8:00 und 20:00 Uhr eingenommen. Jeweils im zwei Stunden Abschnitt. 

Dabei ist auch vorgegeben, welche Saft wann eingenommen wird. Gestartet wird zum Beispiel mit einem Zitronen-Orangenwasser, welches den Stoffwechsel anregen sollen und beendet wird der Tag mit einem Schlummer-Drink, welcher die Regeneration des Körpers fördert. 

Pro Tag werden mit der Saftkur von LiveFresh rund 700 Kalorien zugeführt. Dies liegt deutlich unter dem vorgegeben täglichen Energiebedarf, weshalb die Saftkur auch zu einer raschen Abnahme führt. LiveFresh achtet zudem auf eine hohe Qualität der Säfte und Nachhaltigkeit bei der Verpackung.

Preis: zwischen 80,62 und 181,46 €

Saftkur-Arten: 3, 5 und 7 Tage

The Frank Juice

Frank Juice

Die Saftkur von The Frank Juice ist für jedermann geeignet, der Saftkuren gerne mal für einen kurzen Zeitraum ausprobieren möchte, da die Kur auch nur für einen Tag gewählt werden kann. 

Neben dieser Variante ist die Saftkur zudem für drei, fünf und sieben Tage erhältlich. Des Weiteren kann man bei The Frank Juice die Intensität der Saftkur wählen. So hat man die Möglichkeit, sich zwischen den Intensitätsstufen Starter, Medium, Pro und Plus zu entscheiden. 

Mit den verschiedenen Saftkuren werden zwischen 683 und 923 Kalorien eingenommen. Die Saftkur-Sets enthalten in der Regel sechs Säfte. Das Plus-Paket beinhaltet hingegen sogar sieben. In der Saftkur sind nicht nur Obst, sondern auch reine Gemüsesäfte enthalten.

Preis: zwischen 29 und 184 €

Saftkur-Arten: 1, 3, 5 und 7 Tage

Pressbar

Pressbar

Die Saftkur von Pressbar punktet mit ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Liter Saft kommt hier auf einen Preis von rund 15 €, was verhältnismäßig günstig ist. 

Pro Tag werden bei der Saftkur von Pressbar sechs Säfte getrunken. Auch diese sollten im Abstand von jeweils zwei Stunden verzehrt werden. Für eine Flasche Saft wird bis zu einem Kilo Obst und Gemüse verarbeitet. Daher sind die Säfte sehr nährstoffreich. 

Zudem kommen die Säfte ohne Farbstoffe und Geschmacksverstärker aus. Bei der Herstellung werden sie mittels Hochdruckverfahren haltbar gemacht.

Preis: zwischen 68,40 und 159,60 €

Saftkur-Arten: 3, 5 und 7 Tage

Kale & Me

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Bei der Saftkur von Kale & Me hat man die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Modellen zu entscheiden. Zum einen kann man sich für die Dauer zwischen drei, fünf und sieben Tagen entscheiden. Allerdings kann man auch zwischen der klassischen Saftkur, der Gemüse-Saftkur und der Mix-Saftkur wählen. 

Die klassische Saftkur beinhaltet nur Obstsäfte, während in der Gemüse-Saftkur nur Säfte aus gepresstem Gemüse enthalten sind. Die Mix-Saftkur umfasst beide Modelle. Für einen Tag sind sechs Säfte vorgesehen, die nach Belieben im zwei Stunden Abschnitt getrunken werden sollen. 

Die Saftkuren von Kale & Me wurde von Ernährungsexperten entwickelt und ist auf die Bedürfnisse des Körpers abgestimmt.

Preis: zwischen 84 und 190 €

Saftkur-Arten: 3, 5 und 7 Tage

Daluma

Daluma

Die Saftkur von Daluma ist ideal für Anfänger geeignet, da sie einen relativ kurzen Zeitraum von drei Tagen umfasst. In der Saftkur sind insgesamt 15 Säfte enthalten. Pro Tag sind davon fünf vorgesehen. Sprich, jeden Tag werden zwei Liter Saft getrunken. 

Des Weiteren befindet sich im Paket eine Cleansing Face Mask und zwei aktive Probiotika in Form eines Shots, welche die Verdauung regulieren sollen. Alle Säfte der Saftkur sind in Bio-Qualität und beinhaltet keine Schad- und Giftstoffe. Zudem achtet Daluma auf eine umweltfreundliche Verpackung. 

Die Säfte werden per Kaltpressverfahren hergestellt, damit alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben und den Körper mit Vitaminen und Mineralien versorgen.

Preis: 84 €

Saftkur-Arten: 3 Tage

Diese Saftkur-Erfahrungen solltest du gelesen haben

Viele Personen haben einen kritischen Blick auf Saftkuren. Wie eine Saftkur jedoch wirkt, ist von Person zu Person unterschiedlich. Diese Erfahrungsberichte rund um das Thema geben dir einen Einblick.

Stern.de

Im Erfahrungsbericht von Stern.de wurde eine dreitägige Saftkur durchgeführt. Die Autorin entschied sich für eine Saftkur, da sie ihren Körper entgiften wollten. Insgesamt wurde die Saftkur hier gut vertragen. Zu den negativen Aspekten der Saftkur zähle in diesem Fall jedoch Heißhunger und Kältegefühl. Zwar schreibt die Autorin, dass sie während der Saftkur keine wirklichen Veränderungen bemerkt habe. Nach der Saftkur ist ihr aber aufgefallen, dass sie mehr Motivation hatte und sich ihr Hautbild deutlich verbessert hat.

Glamour.de

Glamour.de hat direkt fünf unterschiedliche Saftkuren von verschiedenen Herstellern probiert. Im Test wurden nicht nur unterschiedliche Modelle getestet, sondern auch die Dauer der Saftkur variiert. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die 3-Tagen-Kuren machbar sind. 

Wird die Dauer jedoch auf fünf oder sieben Tage ausgeweitet, wird die Saftkur zunehmend schwerer. Auch hier gab es positive und negative Seiten der einzelnen Saftkuren.

Gofeminin

Auch bei gofeminin wurden direkt mehrere Saftkuren unter die Lupe genommen und getestet. Das Ergebnis der unterschiedlichen Saftkuren fiel hier weitestgehend positiv aus. 

Die Autorin beschreibt primär, dass sie sich nach jeder Kur leichter und weniger aufgebläht fühlte. Außerdem hatte sie weniger Verlangen nach ungesunden Essen und süßen. Der Test besagt, dass je kürzer die Saftkur ist, desto einfacher ist sie durchzuführen. 

Bei allem über drei Tagen sollte etwas Fastenerfahrung mitgebracht werden.

Wunderweib

Im Test von Wunderweib wurden vier Saftkuren von unterschiedlichen Herstellern für jeweils drei Tage getestet. Auch hier fiel der Testbericht relativ positiv aus und die einzelnen Tester berichten von einem leichteren Körpergefühl und weniger Verlangen nach ungesunden. 

Die drei Tage sind laut den Testern auch für Anfänger machbar. Es wird darauf hingewiesen, dass man während der Saftkur seinen Körper schonen und die nötige Zeit für sich nehmen sollte, damit die Saftkur zu einem positiven Erlebnis wird.

Häufig gestellte Fragen und Antworten über Saftkuren

In unserem FAQ-Bereich beantworten wir die alle Fragen rund um das Thema Saftkuren.

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  • Welche ist die beste Saftkur?

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    Welche die beste Saftkur ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Jeder Mensch und Körper hat individuelle Ansprüche, welche bei der Saftkur berücksichtigt werden sollten. 

    Gerade Anfänger sollte sich bei einer Saftkur nicht verausgaben und fürs Erste nur eine kurze Dauer zwischen einem und drei Tagen wählen. Bei der Wahl der Saftkur sollten die persönlichen Ansprüche berücksichtigt werden.

  • Wie viel nimmt man während Saftkur ab?

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    Saftkuren werden oft als Mittel zur schnellen Gewichtsabnahme angepriesen, und es stimmt auch, dass man während dieser Zeit wahrscheinlich eine Abnahme auf der Waage feststellen wird.

    Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass ein großer Teil dieses Gewichtsverlustes auf Wasserverlust zurückzuführen ist und dass er auf lange Sicht nicht nachhaltig ist.

    Wenn man dauerhafte Ergebnisse erzielen will, ist es besser, sich auf gesunde Entscheidungen im Alltag zu konzentrieren, anstatt Modeerscheinungen wie Saftkuren auszuprobieren.

  • Wer kann eine Saftkur machen?

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    Eine Saftkur ist eine vielversprechende Möglichkeit, den Körper zu entgiften und die Heilung zu fördern. Es ist jedoch wichtig, vor Beginn einer Saftkur einen Arzt zu konsultieren, da manche Menschen dafür nicht geeignet sind.

    Saftkuren sind im Allgemeinen für gesunde Erwachsene sicher. Schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche und Personen, die Medikamente einnehmen, sollten jedoch mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie eine Saftkur beginnen, da dies mit Risiken verbunden sein kann.

  • Fazit

    Mit ein wenig Planung und Vorbereitung kann eine Saftkur eine großartige Möglichkeit sein, den Körper wieder auf Vordermann zu bringen und die Reise zu einer besseren Gesundheit zu beginnen.

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